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Gesunde Körperpflege


"Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern."

Sebastian Kneipp, deutscher Priester und Hydrotherapeut



Warum leiden immer mehr Menschen unter Allergien, haben immer mehr Neugeborene Neurodermitis, werden gefährliche Moschusverbindungen in Föten nachgewiesen?
Viele handelsübliche Pflegeprodukte und Kosmetika enthalten Stoffe, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Diese Stoffe werden verwendet, weil sie billig in der Herstellung und unkompliziert zu verarbeiten sind.
Ein weiterer Grund ist, dass die Produkte vordergründige Verbraucherinteressen erfüllen sollen. So sollen beispielsweise Shampoos schaümen, Duschgels duften, Cremes schnell einziehen und ein geschmeidiges Hautbild erzeugen. Diese Effekte werden mit risikobehafteten Stoffen wie Schaumbildnern (SLS, SLES), Moschusverbindungen und Mineralölen erzielt.
Viele der eingesetzten Stoffe können abhängig machen (z.B. Mineralöl in Lippenstift oder Pflegecremes). Es besteht auch die Gefahr, dass die Stoffe in die Blutbahn des Menschen eindringen und sich im Körper einlagern (z.B. Moschusverbindungen). Dadurch erhöht sich langfristig das Risiko, allergische Reaktionen zu entwickeln oder schwer zu erkranken.
Hierzu schreibt Ökotest: "Viele handelsübliche Shampoos, Duschgels, Seifen, Lotionen, Kosmetika, Sonnencremes usw. enthalten Substanzen, die Ihre Gesundheit beeinträchtigen und unerwünschte Reaktionen auslösen können."

Unsere Haut ist bis zu zehnmal aufnahmefähiger als unser Darm. Sie wird deshalb auch als zweite Lunge und Atmungsorgan bezeichnet.

Aus der Vielzahl der bedenklichen Inhaltsstoffe, die in handelsüblichen Pflegeprodukten vorkommen können, sollen hier nur die wichtigsten erwähnt werden:

  • Sodium Lauryl Sulfat: wird von Herz, Leber, Nieren, Gehirn und Augen absorbiert und dort angelagert; Hautallergien; verzögert Heilungsprozesse; schädigt die Augen
  • Sodium Laureth Sulfat: Austrocknen der Haut; Bildung von Krebs erregenden Nitraten und Dioxinen; Einbringung größerer Nitratmengen in den Blutkreislauf
  • Talg: Art Tiergewebe, bestehend aus ölhaltigen Feststoffen und Halbfeststoffen; bietet Brutbedingungen für Bakterien
  • Aluminium: Bestandteil von schweißhämmenden Mitteln; Hautallergien; Verbindung zu Alzheimerkrankheit und Brustkrebs
  • Mineralöle: Paraffin, Silikon, Petrolatum, Ceresin; bilden einen öligen Film auf der Haut; Feuchtigkeit, Toxine und Abfallstoffe werden eingeschlossen; Hautatmung wird unterbunden; einige Mineralöle können sich in Leber, Nieren und Lymphknoten anreichern
  • Glycerin: zur chemischen Verbindung von Wasser und Fett; zieht Feuchtigkeit aus den unteren Hautschichten; trocknet die Haut von innen nach außen aus
  • Talkum: Krebs erregend
  • Lanolin: Substanz wird aus Wolle gewonnen; allergische Hautreaktionen wie Hautausschlag
  • Fluorid: Abfallstoff, der z.B. bei der Herstellung von Phosphatdüngern anfällt; verursacht Krebs
  • Polyethylengluklose (PEG): Polyethylengluklose und deren Abkömmlinge können die Haut durchlässiger machen; können Schadstoffe in den Körper einschleusen
  • Diethanolamin (DEA): farbloser, kristallhaltiger Alkohol; in Lösungsmitteln, Emulgatoren und Reinigungsmitteln zu finden; wirkt als Weichmacher in Körperlotionen und als Feuchthaltmittel in Hautpflegeprodukten; haut- und schleimhautreizend; beeinträchtigt den Schutzmechanismus der Haut; löst Allergien aus; schädigt das zentrale Nervensystem; Krebs erregend
  • Triethanolamin: ähnlich DEA
  • Formaldehyd: farbloses, giftiges Gas; Vorkommen in Desinfektionsmitteln, Fixierungsmitteln, Konservierungsmitteln; Verwendung in kosmetischen Produkten und Nagelpflegesystemen; Reizstoff und Allergieauslöser; Krebserreger
  • Buthylhydroxytoluol (BHT): löst Allergien aus; beeinflusst das Immunsystem, Blutbild, Schilddrüse und Leber; Krebs erregend
  • Propylenglykol: kosmetische Form des Mineralöls, die auch in Brems- und Hydraulikflüssigkeit sowie industriellem Frostschutzmittel zu finden ist; wirkt in Haut- und Pflegeprodukten als Feuchthaltemittel (verhindert das Entweichen von Feuchtigkeit und Wasser); führt zu Hautreizungen, Leberanomalien und Nierenschäden
  • Phthalate: werden von der Haut aufgenommen und beeinflussen den Schutzmechanismus; schädigen Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane; wirken wie ein Hormon
  • Parfüm: Nitro- und polyzyklonische Moschusverbindungen; synthetische Parfümverbindungen; Krebs erregend bzw. Erbgut verändernd; reichern sich in der Umwelt und im Körper an; können in Muttermilch nachgewiesen werden

Es geht auch anders! Benutze Produkte, die auf bedenkliche Inhaltsstoffe verzichten. Es kommt nicht darauf an, welche Inhaltsstoffe vorhanden sind, sondern darauf, welche Stoffe nicht enthalten sind. Steige um! Entscheide Dich für eine jüngere, schöne und gesunde Haut.


Wenn Du wissen möchtest, wo Du tolle Produkte bekommen kannst, dann trag Dich hier ein.

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